Fibonacci System fürs Roulette

Der goldene Schnitt ist ein faszinierendes Thema, seitdem die Griechen in der Antike dieses spezielle Teilungsverhältnis dokumentierten. Dabei ist dieses Prinzip mit nichten ein rein theoretisch-mathematisches Objekt, das auch in der greifbaren Welt direkt vorkommt. In der Natur bilden Pflanzen und Tiere Muster aus, die exakt diesem Verhältnis entsprechen. Fast identisch zum goldenen Schnitt ist die nach Leonardo Fibonacci benannte Nummernfolge, deren nächste Zahl immer durch Addition der beiden vorangehenden Zahlen gebildet wird.
Ihre Anwendung als System beim Roulette beflügelt seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen. Viele sind Überzeugt von Ihrer Überlegenheit anderen Methoden gegenüber.

Roulettekugel im  Kessel, Zero

... -8, 5, -3, 2, -1, 1, 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, ... lautet der Teil um die Null der erweiterten Fibonaccifolge. Erst 1964 wurde entdeckt, dass auch Himmelskörper dem Prinzip des goldenen Schnitts folgend ihre Bahn um den Bezugspunkt ziehen. Selbst schwarze Löcher bilden abhängig von Ihrer Masse und der Rotationsgeschwindigkeit im Verhältnis des goldenen Schnitts den sogenannten Tipping-Point.
Die Kunstwelt streitet sich bis heute, ob der goldene Schnitt eine besonders harmonische und ästhetische Verbindung der Bildelemente befördert. Selbst in der Datentechnik spielt er eine Rolle: der Maximalwert der sogenannten Auffälligkeit nähert sich dem goldenen Schnitt an.